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Überweisung

Die Überweisung stellt eine der wichtigsten Arten des Geldtransfers im täglichen Geschäftsleben dar. Sie ermöglicht, einen festgelegten Geldbetrag innerhalb kurzer Zeit direkt von einem Girokonto auf ein anderes zu übertragen. Der gesamte Vorgang geschieht vollkommen bargeldlos, da lediglich die entsprechenden Buchungen auf den beteiligten Konten vorgenommen werden. Überweisungen können in einer Bankfiliale oder im Internet via Onlinebanking auf der Webseite der jeweiligen Bank vorgenommen werden.

Um überhaupt eine Überweisung tätigen zu können, ist ein Girokonto bei einer Bank oder Sparkasse notwendig, von dem aus der Transfer veranlasst werden kann. Dabei sollte das Girokonto einen positiven Bestand aufweisen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird der bei den meisten Konten eingerichtete Dispokredit in Anspruch genommen. Dessen Kreditlinie darf jedoch noch nicht voll ausgeschöpft sein, da sonst die Gefahr besteht, dass die Überweisung „platzt“.

Girokonto Sparda-Bank Berlin

Bei einer Überweisung ist die Angabe mehrerer Daten notwendig. Diese dienen dazu, die Überweisung eindeutig zuordnen zu können und Fehler zu vermeiden. Unerlässlich sind dabei Name und Kontonummer von Auftraggeber und Empfänger bzw. Begünstigtem. Zudem ist die Angabe der Bankleitzahl der eigenen sowie der Empfängerbank wichtig. Zuletzt wird die Höhe des zu überweisenden Betrages angegeben. Nachdem die Überweisung in Auftrag gegeben wurde, wird sie über die so genannten Gironetze der Banken zum Girokonto des Empfängers weitergeleitet. Diese Einrichtungen sind auch untereinander vernetzt, so dass jede Bank oder Sparkasse erreicht werden kann. Beispiele für solche Gironetzwerke sind das Postgironetz der Deutschen Postbank AG und das Spargironetz, welches von der Deutschen Girozentrale, den Kommunalbanken und der Sparkasse betrieben wird.

Zu beachten ist, dass Überweisungen nicht in Echtzeit ausgeführt werden. Die Dauer hängt in der Regel vom Empfängerinstitut ab. Wird eine Überweisung beispielsweise innerhalb desselben Kreditinstitutes getätigt, so soll die Wertstellung, also die Gutschrift auf dem Girokonto des Empfängers, noch am gleichen Tag erfolgen. Generell gilt für Überweisungen in Euro, die innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums durchgeführt werden, 1 Tag als zulässige Höchstdauer. Wird die Überweisung in Papierform beim Kreditinstitut abgegeben, erhöht sich die Frist um einen weiteren Tag.

Hinsichtlich der Dauer werden zudem 3 Klassen von Überweisungen unterschieden. Prior3-Überweisungen sind dabei die normalen, bereits beschriebenen Kundenüberweisungen. Ein schnelleres Verfahren bieten Prior2-Überweisungen für Massenzahlungen. Prior1-Überweisungen, auch Blitz-Überweisung genannt, bieten den schnellsten Weg eines Geldtransfers. Hierbei wird der Betrag noch am selben Tag transferiert. Die Gebühren für eine solche Überweisung sind jedoch um ein Vielfaches höher als bei einer Prior3-Überweisung.

Im heutigen Geschäftsleben wird überwiegend die Online-Überweisung für den Zahlungsverkehr benutzt. Der Vorteil hierbei ist, dass Überweisungen, die über das Internet in Auftrag gegeben werden, bei den meisten Banken kostenlos sind und eine zügige Abwicklung ermöglichen. Aus Sicherheitsgründen wird bei Online-Überweisungen immer eine TAN (Transaktionsnummer) verwendet. Diese werden dem Bankkunden meist in Form von TAN-Briefen zugestellt. Jede TAN kann nur ein einziges Mal auf dem betreffenden Girokonto verwendet werden und verfällt danach. Dies macht Überweisungen zu einem relativ sicheren Mittel des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.

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