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Einzugsermächtigung

Lastschriften dienen der regelmäßigen und effizienten Abwicklung von bargeldlosen Transaktionen im Zahlungsverkehr der Kreditinstitute. Dabei stellen die Einzugsermächtigung und der Abbuchungsauftrag neben der weniger bekannten SEPA-Lastschrift die am häufigsten genutzten Arten von Lastschriftverfahren dar.

Bei einer Einzugsermächtigung ermächtigt der Zahlungspflichtige mit einer durch ihn unterzeichneten Erklärung den Zahlungsempfänger, einen festgelegten Geldbetrag zu einer bestimmten Fälligkeit von seinem Girokonto abzubuchen. Die unterzeichnete Einzugsermächtigung wird dem kontoführenden Kreditinstitut des Zahlungsempfängers vorgelegt, welches daraufhin den Geldbetrag regelmäßig vom Konto des Zahlungspflichtigen einzieht.

Die Einzugsermächtigung stellt heute die am häufigsten genutzte Form der Lastschrift zwischen Unternehmen und Verbrauchern dar. Möchte ein Verbraucher z.B. das Angebot eines Energieunternehmens (Strom, Gas), eines Telekommunikationsunternehmens (Festnetz, Handy) oder eines Zeitschriftenverlages wahrnehmen, ist dazu häufig die Einzugsermächtigung des Kunden Bedingung. Dazu erhält er mit seinen Vertragsunterlagen ein Beiblatt in dieser Form:

Beispiel:

Ermächtigung zum Einzug von Forderungen durch Lastschriften
Vertragsnummer: 67439292-1

Max Mustermann
Lessingstraße 12
12345 Berlin

Stadtwerke Berlin
Beethovenstraße 1
13246 Berlin

Hiermit ermächtige(n) ich/wir Sie widerruflich, die von mir/uns zu entrichtenden Zahlungen wegen Stromlieferung bei Fälligkeit zu Lasten meines/unseres Kontos mit der Nummer „xxxx“, Bankleitzahl „xxxx“ bei Kreditinstitut „xxxx“ durch Lastschrift einzuziehen.
Wenn mein/unser Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführenden Kreditinstitutes keine Verpflichtung zur Einlösung.

Datum

Unterschrift

Girokonto Postbank

Auf Grund der unterschriebenen Einzugsermächtigung veranlasst der Zahlungsempfänger, in diesem Fall die Stadtwerke Berlin, dass der Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen abgebucht und dem Zahlungsempfänger gutgeschrieben wird.

Für den Zahlungspflichtigen besteht die Möglichkeit, der Einlösung einer Lastschrift innerhalb von 6 Wochen ohne Angaben von Gründen gegenüber seiner kontoführenden Bank zu widersprechen. Damit erfolgt eine Rückbuchung des belasteten Betrages. Auch bei einer Unterdeckung des zu belastenden Girokontos besteht für die kontoführende Bank die Möglichkeit, Beträge zurück zu buchen. In beiden Fällen wird sich das Unternehmen, dem die Beträge rechtlich zustehen, an den Zahlungspflichtigen wenden, um eine Klärung der Umstände herbeizuführen.

Für Unternehmen wie für den Verbraucher ist die Einzugsermächtigung mit Vorteilen verbunden. So hat der Verbraucher die Möglichkeit, mit seiner Unterschrift unter der Einzugsermächtigung weitere regelmäßige Zahlungen per Überweisung zu vermeiden. Damit hat er nur noch die Pflicht, wiederkehrende Abbuchungen auf seinem Girokonto zu überwachen und bei auftretenden Problemen sein Kreditinstitut zu informieren. Vorteilhaft ist für Ihn weiterhin, dass er trotz bestehender Einzugsermächtigung der Belastung seines Girokontos jederzeit widersprechen kann.

Das Einzugsermächtigungsverfahren bringt auch für das Unternehmen erhebliche Vorteile. So wird es in die Lage versetzt, Kundenkonten zu einem bestimmten Zeitpunkt und regelmäßig mit den vertraglich festgelegten Beträgen zu belasten. Die Abbuchung der Beträge erfolgt vollautomatisch in Zusammenarbeit mit der kontoführenden Bank. Sollte der Einzug eines Geldbetrages scheitern, entstehen so nur minimale Personalkosten zur Eintreibung des ausstehenden Betrages.

Informationen zur Einzugsermächtigung

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