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Abbuchungsauftrag

Lastschriften dienen der regelmäßigen und effizienten Abwicklung von bargeldlosen Transaktionen im Zahlungsverkehr der Kreditinstitute. Dabei stellen der Abbuchungsauftrag und die Einzugsermächtigung neben der weniger bekannten SEPA-Lastschrift die am häufigsten genutzten Arten von Lastschriftverfahren dar.

Im Gegensatz zur Einzugsermächtigung weist der zahlungspflichtige Girokontoinhaber beim Abbuchungsauftrag sein kontoführendes Kreditinstitut selbst an, eine regelmäßig wiederkehrende Zahlung einzulösen. Damit versetzt er sein kontoführendes Institut in die Lage, die Lastschrift zu einem bestimmten Fälligkeitstag durchzuführen und den Betrag an einen vorher festgelegten Empfänger zu überweisen. Der Abbuchungsauftrag wird heute hauptsächlich im gewerblichen Bereich angewandt, zwischen Unternehmen und Verbrauchern spielt er nur eine untergeordnete Rolle. So wird diese Art der Lastschrift häufig bei monatlich wiederkehrenden Warenlieferungen oder Dienstleistungen genutzt. Beispiele dafür sind Lieferungen von Getränken in Restaurants, Papier für Druckereien oder Steuerberatergebühren.

Für die Einrichtung des Abbuchungsauftrages reicht eine kurze Notiz an das kontoführende Kreditinstitut in dieser Form:

Firma Max Mustermann
Lessingstraße 12
12345 Berlin

ABC-Bank
Beethovenstraße 1
13246 Berlin

Hiermit bitte(n) ich/wir Sie widerruflich, die von Steuerberater Müller für mich/uns bei Ihnen eingehenden Lastschriften zu Lasten meines/unseres Kontos mit der Nummer xxxx einzulösen.

Datum

Unterschrift

Girokonto Postbank Giro Plus

Mit der Erteilung des Abbuchungsauftrages versetzt der Zahlungspflichtige sein kontoführendes Institut in die Lage, Lastschriften für einen bestimmten Zahlungsempfänger durchzuführen. Sind somit Lastschriften durchgeführt worden, können diese auch nicht mehr zurückgebucht werden. Dazu ist eine Aufhebung des Abbuchungsauftrages notwendig.

Für den Zahlungsempfänger ist diese Art des bargeldlosen Zahlungsverkehrs vorteilhaft, da er nicht mit Rückbuchungen rechnen muss. Sollte im Falle der Insolvenz des Zahlungspflichtigen ein Abbuchungsauftrag bestehen oder bestanden haben, sind bereits „geflossene“ Geldbeträge zum Vorteil des Lieferanten nicht mehr rückbuchbar.

Aber auch im normalen Geschäftsverkehr zwischen Unternehmen bietet der Abbuchungsauftrag viele Vorteile für beide Seiten. Ähnlich wie bei einer Einzugsermächtigung finden so regelmäßige Zahlungen statt, die wiederkehrende Überweisung entfällt und der Zahlungsempfänger erhält seine ihm zustehenden Beträge zu einem festen Zeitpunkt. Für den Zahlungspflichtigen besteht nur die Pflicht, für eine ausreichende Deckung seines Girokontos zu sorgen, seine Kontoauszüge zu kontrollieren und bei Problemen sein Kreditinstitut zu informieren.

Verbraucher können also erkennen, ob es sich um einen Abbuchungsauftrag oder eine Einzugsermächtigung handelt. Beim Abbuchungsauftrag erteilt man der Bank die Erlaubnis zum Einzug von Lastschriften, bei der Einzugsermächtigung einem Unternehmen.

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